Verfahrenspflege

Als Verfahrenspfleger nehmen wir die Interessen des Betroffenen wahr.

Unsere Tätigkeit als Verfahrenspflege ist zeitlich begrenzt und bezieht sich nur auf das jeweilige Verfahren.

Soweit es zur Wahrnehmung der Interessen der betroffenen Person erforderlich ist, bestellt uns das Betreuungsgericht als Verfahrenspfleger.

In § 276 FamFG (früher § 67 FGG) ist folgendes geregelt: „Soweit dies zur Wahrnehmung der Interessen des Betroffenen erforderlich ist, bestellt das Gericht dem Betroffenen einen Pfleger für das Verfahren.“
Betroffene Personen, die sich z. B. nicht mehr äußern können, die krankheitsbedingt die Realität verkennen, oder nicht in der Lage sind, die rechtliche Situation zu erfassen, könnten ohne fremde Hilfe weder ihre Rechte geltend machen noch Anträge stellen (z. B. bei einer Anhörung) noch ein Rechtsmittel einlegen.
Allein zum Ausgleich dieser Benachteiligungen dient die Bestellung eines Verfahrenspflegers.
Als Verfahrenspfleger unterstützen wir den Betroffenen bei der Geltendmachung seiner Verfahrensrechte.